Stéphanie Baechler ist mehr als eine Modedesignerin. Sie ist eine Künstlerin die einen ganz besonderen Umgang mit Textilien pflegt. Die in der Schweiz geborene Gestalterin hat Textildesign studiert und absolviert zurzeit ihren Master in Fashion an der ArtEZ in Arnheim.
Stéphanie verknüpft in ihrer Arbeit geschickt digitales mit analogem: für ihre Diplomarbeit "Poesie der Hardware" an der Hochschule Luzern, gestaltete sie eine Stoffkollektion deren Muster Motive des digitalen Alltags zeigen. Manche Prints erinnern an Flachbandkabel, andere an RAM Speicher und Festplattenbestandteile. Die Erscheinung des digitalen zitiert Stéphanie zusätzlich über die Wahl ihrer Materialien: sie kombiniert Baumwolle mit Lurexgarn um Glanzeffekte zu suggerieren und kombiniert Polyester mit Baumwolle um den Plastikcharakter der Hardware zu erreichen.
Formen, Fragmente und Transformationen sind zentrale Motive in Stéphanies Arbeit, wie ihre Installationen zeigen. Sie komponiert frei Formen und Texturen und erschafft dabei überraschende Ergebnisse.
Für ihr FABRIC project transformierte Stéphanie die Dimensionen eines in Falten geworfenen Stoffes zunächst in die zwei und dann wieder in dritte Dimension. Zunächst fotografierte Stéphanie in Falten geworfene Stoffe, um die zweidimensionalen Papierausdrucke neu zu komponieren und wiederum auf Stoff zu drucken.Die entstandenen Papier- und Stoff-Installationen spielen mit dem gewohnten Seherlebnis, irritieren und sind überraschend ästhetisch.
Ihre neuste Kollektion heißt don'tdrop, fragile und erinnert Emaillefragmente, spielt mit Texturen und Kontrasten und erinnert wiederrum an die oben genannten Installationen. Die gesamte Kollektion ist auf ihrer Website zu bewundern.

© Stéphanie Baechler








Es sieht eifach super aus! Diese designerin kannte ich nicht.
AntwortenLöschenGrüsse von Franckreich!
Great blog!
AntwortenLöschenwow amazing
AntwortenLöschenTravel in Style